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Forschung, Lehre, Lernen

Open Educational Practice an den Hochschulen stärken: Zwei twillo-Studien

In zwei Erhebungen geht der twillo-Projektverbund aktuell der Frage nach, wie stark die Nutzung freier Lehr- und Lernmaterialien an den niedersächsischen Hochschulen bereits verbreitet ist und wie die Akzeptanz von OER an den Hochschulen gefördert werden kann.

Im Zeitraum von Mai bis Juni 2022 wurde im twillo-Projektverbund durch HIS-HE eine Online-Befragung unter Zentralen Einrichtungen der niedersächsischen Hochschulen – darunter Leitungen und Mitarbeiter:innen der Kompetenzzentren für Hochschuldidaktik, Servicezentren Lehre und Supporteinrichtungen für digitale Lehre der Hochschulen – durchgeführt. Gegenstand der Befragung, an der sich Zentrale Einrichtungen von 13 der 23 staatlich finanzierten Hochschulen in Niedersachsen beteiligten, waren neben einer Status quo-Erhebung zum Stellenwert von OER die Identifizierung von Maßnahmen für die Nutzung von OER sowie von förderlichen Faktoren und Anreizen für eine stärkere Bereitstellung und Adaption von OER an den Hochschulen. Die Befragungsergebnisse der unveröffentlichten Studie deuten darauf hin, dass freie Lehr- und Lernmaterialien bislang nur sehr eingeschränkt im Fokus der Beratungstätigkeit Zentraler Einrichtungen an niedersächsischen Hochschulen stehen.

Im Auftrag des twillo-Projektverbunds hat Dr. Tina Ladwig daneben eine Erhebung zur Förderung der Akzeptanz von OER an den niedersächsischen Hochschulen durchgeführt, die neben der Zielgruppe der Beratenden und Hochschuldidaktiker:innen auch die Zielgruppen der Lehrenden, Studiengangsleitungen, Dekanatsleitungen und Fakultätsgeschäftsführenden umfasste. Im Rahmen dieser weiteren Studie führte Dr. Ladwig im Zeitraum von März bis April 2022 insgesamt 15 qualitative Expert:inneninterviews an niedersächsischen Hochschulen durch. Die Auswertung der Interviews deutet darauf hin, dass OER im Hochschulalltag bislang „kaum eine Rolle spielen. Trotz zahlreicher Bemühungen der OER-Förderung insbesondere im bundeslandbezogenen Kontext konnten sich die Erwartungen an die Nutzung von OER leider noch nicht erfüllen.“ Im Rahmen der Studie zeigte sich, dass sich bereits in der Informations- und Überzeugungsphase Defizite abzeichnen, die sich vielfach negativ auf die Wahrscheinlichkeit der Adoption von OER in der Hochschulpraxis auswirken. Im Hinblick auf die Adoption von OER im Hochschulalltag sollten daher zunächst die relevanten Zielgruppen identifiziert werden, Informationslücken mittels verschiedener Maßnahmen geschlossen und der Zweck von OER sinnvoll mit anderen strategischen Zielen und Prozessen der Hochschule (so z. B. die der Internationalisierung oder Digitalisierung) verknüpft werden, so ein Resümee der Verfasserin.

Letztere, vom twillo-Projektverbund beauftragte und vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur finanzierte Studie „Förderung der Akzeptanz von OER an den niedersächsischen Hochschulen“ wurde als Arbeitspapier Nr. 64 bei dem Hochschulforum Digitalisierung veröffentlicht und kann online heruntergeladen werden.


Dr. Klaus Wannemacher
Funda Seyfeli-Özhizalan
Dr. Maren Lübcke