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Lernarchitekturen

„Arbeite doch wo du willst“

Wir waren vor Ort bei Steelcase, wo man einfach gerne ins Büro kommt. Dort wo die ehemaligen Zellenbüros des EON-Gebäudes am Brienner Platz in München in eine moderne und bunte Arbeitsumgebung verwandelt wurden, weiß man das Büro zu schätzen.

Guter Kaffee, leckeres Eis, Brownies, Törtchen und mehr im WorkCafé des Learning + Innovation Centers, stehen den Bars und Cafés der Münchener Straßen in nichts nach.

Das Büro muss konkurrieren, Anreize schaffen und die Menschen aus ihren bequemen Homeoffice-Arrangements zurücklocken. Es muss die MitarbeiterInnen aktivieren, in Bewegung bringen und Treffen arrangieren. Es muss zum Zusammenarbeiten, Wohlfühlen und konzentriertem Arbeiten einladen. Dabei rede ich hier bei all den „Tuwörtern“ nicht von einem Motivationstrainer:in oder Personal Coach, der/die das tun muss, sondern weiterhin von der Arbeitsumgebung, von den Raumkonzepten, der Einrichtung und Ausstattung. Oder was, wenn nicht?

Dann wechseln wir weiterhin zwischen Arbeitszimmer und Küche und Garten oder Balkon, zwischen Gartenliege und -stuhl, zwischen Sessel und Sofa, zwischen Hocker und Pouf. Dann hat Corona der Digitalisierung zwar einen Schubser gegeben und wir können uns alle virtuell für die vereinbarte Arbeitstermine zusammenschalten und alleine vor unseren Bildschirmen hocken, aber wer oder was gibt uns bei all den Möglichkeiten im Homeoffice einen Schubser wieder ins Büro zu kommen? Ist es dann nur das Pflichtbewusstsein und mal wieder präsent sein, warum es uns ab und zu ins Büro treibt? Nicht, dass der Chef oder die Chefin denkt, man würde nicht arbeiten oder nicht fleißig sein.

Es sind die Menschen, die den Unterschied auf den Flächen machen. Es ist das Arbeiten über die regulären Onlinemeetings hinaus. Es ist der Austausch, es sind informelle Gespräche, zufällige Treffen und auch einfach die Motivation, die Wertschätzung und das Zugehörigkeitsgefühl, das zählt. Und seien wir mal ehrlich, komplett neu ist uns diese Aussage nicht.

Das sagt auch Steelcase. Die IT-Abteilung sitzt nun mit auf den Flächen der restlichen Mitarbeiter:innen und gibt es ein Problem sind die Kolleg:innen sichtbar und schnell erreichbar. Man kennt sich. An einem der vielen Arbeitsplätze des breiten, offenen Mittelbereichs der Etage lässt es sich gut warten und noch das ein oder andere Gespräch führen bis Hilfe eilt. Und wo willst du arbeiten?


Bildquelle: eigene Aufnahme