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Lernarchitekturen

Neue Räume für neue Lehre – Raum für Zukunftskompetenzen

Passen die an Hochschulen vorherrschenden Lehr- und Lernraumstrukturen noch zu dem, was innerhalb der Mauern der Lehrinstitutionen passiert? Müssen wir, wenn wir Lehre neu denken, nicht auch die tradierten Raumstrukturen hinterfragen? Dem gehen meine Kolleginnen Christina Lünsdorf, Joana Pfeil und ich im neuen HIS-HE:Medium „Raum für Zukunftskompetenzen“ nach.

Der Bologna-Prozess und neue, durch die Digitalisierung eröffnete Möglichkeiten bilden den Rahmen, innerhalb dessen die Stichworte „Kompetenzorientierung in der Lehre“ und „Shift from Teaching to Learning“ aktuelle Veränderungsprozesse in Studium und Lehre beschreiben. Durch eine Vermittlung überfachlicher Kompetenzen sollen Studierende befähigt werden, sich in einer zukünftigen volatilen, unsicheren, komplexen und mehrdeutigen Arbeitswelt (VUCA-Welt) zurecht zu finden und dort erfolgreich zu agieren. Aber was bedeutet diese Entwicklung für die räumliche Ausstattung der Hochschulen? Welche Flächen und Räume können die Kompetenzbildung unterstützen?

Wir sind der Meinung, dass in dem Maße in dem der klassische Frontalunterricht zugunsten von praktischen und lerngruppenorientierten Formaten in den Hintergrund tritt, auch die räumliche Umgebung neu gedacht und strukturiert werden muss. Hat diese doch einen entscheidenden Einfluss darauf, wie Wissen (und Können) erfolgreich erarbeitet und vermittelt werden kann.

Daher stellen wir die „Future Skills“ Kommunikation, Kollaboration, Kreativität und kritisches Denken als vier Repräsentanten von Zukunftskompetenzen in den Mittelpunkt unserer Betrachtungen und thematisieren anhand von internationalen Fallbeispielen, welche Raumkonzepte diesen jeweils gegenübergestellt werden können, um deren Vermittlung innerhalb und außerhalb von Lehrveranstaltungen optimal zu unterstützen. Dabei wird zum einen deutlich, wie sehr die Kompetenzen selbst ineinandergreifen und dass eine gemeinsame Betrachtung der entsprechenden Flächen häufig empfehlenswert ist. Zum anderen zeigen die Fallbeispiele, dass sich viele Szenarien innerhalb der vorhandenen Raumstrukturen realisieren lassen. So können z.B. vor allem „Zwischenräume“ wie Gänge oder Foyers als zusätzliche Flächen für kommunikative und kollaborative Zwecke zur Verfügung stehen. Auch Räume für kritisches Denken und Kreativräume lassen sich, je nach Größenmaßstab, häufig nachträglich im Bestand realisieren.

In Exkursen werden darüber hinaus der Ansatz der ETH Zürich, die kritisches Denken zum Bestandteil ihres Lehrkonzeptes gemacht hat, und die ganzheitliche Herangehensweise der Berliner CODE University of Applied Sciences näher beleuchtet.

Mehr unter: https://his-he.de/publikationen/detail/raum-fuer-zukunftskompetenzen


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