Geschäftsführender Vorstand

Ralf Tegtmeyer


E-Mailtegtmeyer@his-he.de
Mobil+49 160 90624059

Leitung Bauliche Hochschulentwicklung

Korinna Haase


E-Mailhaase@his-he.de
Mobil+49 151 72644760

Leitung Hochschulinfrastruktur

Joachim Müller


E-Mailj.mueller@his-he.de
Mobil+49 160 90624064

Leitung Hochschulmanagement

Dr. Grit Würmseer


E-Mailwuermseer@his-he.de
Mobil+49 160 90947127

Leitung Verwaltung

Ilka Schinkel


E-Mailschinkel@his-he.de
Mobil+49 160 4447526

Unternehmenskommunikation

Katharina Seng


E-Mailseng@his-he.de
Mobil+49 151 67861338

Unternehmenskommunikation

Kendra Rensing


E-Mailrensing@his-he.de
Mobil+49 171 1292613

Digiblog

Forschung, Lehre, Lernen

Vom Corona-Shutdown zur Blended University?

ExpertInnenbefragung Digitales Sommersemester 2020 (EDiS)

In einem Beitrag zu „Hochschulen in der Corona-Krise“ würdigte Redakteurin Anna-Lena Scholz in der „Zeit“ kürzlich die deutschen Hochschulen dafür, mitten in der Pandemie, die eine ganze Welt aufrühre, der Krise getrotzt zu haben: „Gerade die deutschen Hochschulen: die als so behäbig galten. Die als reformresistent geschmäht wurden.“ Die Debatten um Corona-Folgen und Hygienemaßnahmen nähmen „mancherorts hysterische Züge“ an, doch die Hochschulen blieben „ein Ort der Vernunft. Sie analysieren die Lage, ziehen logische Schlüsse.“[1] Genau diese Analysen des digitalen Sommersemesters und der Voraussetzungen für krisenfeste Folgesemester sind nicht nur an den Hochschulen in vollem Gang. HIS-HE stellt an dieser Stelle erste Ergebnisse einer Überblicksstudie vor, die auf Einschätzungen unterschiedlicher Statusgruppen deutscher Hochschulen abzielt.

Die BMBF-geförderte „ExpertInnenbefragung Digitales Sommersemester“ (EDiS) fokussiert auf die Einschätzungen von Studierenden, Lehrenden und Mitarbeitenden von Supporteinrichtungen. Im Rahmen multiperspektivischer Befragungen, die Funda Seyfeli, Laura Elsner und Klaus Wannemacher zwischen Juni und August durchführten, sollte ein differenziertes Bild der Reaktionen auf die Ausnahmesituation entwickelt und mittelfristige Auswirkungen der Pandemie auf Studium und Lehre identifiziert werden. Als besonders prägnant erwiesen sich die kleineren Kontraste der Bewertung: Nach studentischer Einschätzung zählt die Einsicht in die Relevanz der Digitalisierungsproblematik, die Lehrenden erst im pandemiebedingten Lehralltag vollauf bewusst geworden sei, zu den Erkenntnissen des Sommers. Die Lehrenden und Mitarbeitenden von Supporteinrichtungen hingegen plädierten dafür, dass die Fähigkeit zum selbstbestimmten Lernen, die nicht wenige Studierende vor beträchtliche Herausforderungen stelle, künftig aktiv weiterentwickelt werden müsse.

Die AutorInnen wollen an dieser Stelle allen Beteiligten ExpertInnen und dem Hochschulforum Digitalisierung für intensive Diskussionen und interessante Einblicke danken! Ähnlich den Preprints der „Open Science“ liegt als Veröffentlichung vorab nun ein erster Foliensatz vor, den wir an dieser Stelle zur Diskussion stellen wollen. Die Veröffentlichung des finalisierten Abschlussberichts ist in Vorbereitung.



[1] Anna-Lena Scholz, Hochschulen in der Corona-Krise: Labor der Hoffnung. In: DIE ZEIT Nr. 37/2020, 3. September 2020.


Bildquelle: Christian Wolf, CC-BY-SA-3.0-DE


Dr. Klaus Wannemacher
Funda Seyfeli-Özhizalan